if I had a body…

Maryam Farhang

steirischer herbst ‘26

The body, as both material and immaterial, is shaped through lived experience.
Through the Iran–Iraq War (1980–88), the presence of death became embedded in the artist’s body, making it both witness and archive.
Through this bodily lens, the artist perceives parallels with children in Gaza. In her artist’s book, she overlays their bodies with her own in a distorted visual field. The book remains closed—a symbol of an unwritten history, like eyes that refuse to witness.
The installation unfolds as an unfinished landscape of large-scale textile works. Shifting spaces between darkness and light examine how the body adapts to an unfamiliar place—and how it resists erasure and ethnic cleansing.
In a performance based on the philosophy of Iranian miniature painting, light and body are intertwined, dissolving hierarchies. The movement of the body carries the light, stitching together future, time, and memory.
Through fabric, video, sound, and repeated poetry, violence is transformed into vocal resistance, where body and land merge in death.

Maryam Farhang is a painter and poet from Tehran. She is a multidisciplinary artist whose practice explores the intersections of the body, memory, and the environment. She works across media, including photography, painting, installation, poetry, and performance.

A collaborative exhibition between raum and kunstverein W.A.S. in the context of steirischer herbst ’26

Opening hours
26.9.–18.10.2026
Mi–Sa 3–7 pm and by appointment

Curated by Peter J. Rieser
Concept: Maryam Farhang
Artists: Maryam Farhang, Diana Fedoriaka, Chloe Ryo, and Eva Ursprung


steirischer herbst ‘26
if I had a body …
Maryam Farhang

​​Der Körper, der sowohl materiell als auch immateriell ist, wird durch gelebte Erfahrungen geprägt.
Durch den Iran-Irak-Krieg (1980–88) hat sich die Präsenz des Todes in den Körper der Künstlerin eingeschrieben und ihn zugleich zu Zeugen und Archiv gemacht.
Durch diese körperliche Linse erkennt sie Parallelen zu den Kindern in Gaza. In ihrem Künstlerbuch überlagert sie deren Körper mit ihrem eigenen in einem verzerrten Bildfeld. Das Buch bleibt geschlossen – Symbol einer ungeschriebenen Geschichte, wie Augen, die sich weigern, Zeugnis abzulegen.
Die Installation entfaltet sich als unvollendete Landschaft aus Textilarbeiten. Wechselnde Räume zwischen Dunkelheit und Licht untersuchen, wie sich der Körper an einen fremden Ort anpasst – und sich gegen Auslöschung und ethnische Säuberung widersetzt.
In einer Performance, inspiriert von der iranischen Miniaturmalerei, werden Licht und Körper miteinander verwoben und Hierarchien aufgelöst. Die Bewegung des Körpers trägt das Licht und vernäht Zukunft, Zeit und Erinnerung miteinander.
Durch Stoff, Video, Klang und wiederholte Poesie wird Gewalt in einen stimmlichen Widerstand verwandelt, bei dem Körper und Land im Tod miteinander verschmelzen.

Maryam Farhang ist eine Malerin und Dichterin aus Teheran. Sie ist eine multidisziplinäre Künstlerin, deren Praxis die Schnittstellen von Körper, Erinnerung und Umwelt untersucht. Sie arbeitet medienübergreifend mit Fotografie, Malerei, Installation, Poesie und Performance.

Eine Ausstellung Kooperation zwischen raum und kunstverein W.A.S. im Rahmen des steirischen herbst  ’26

Öffnungszeiten
26.9.–18.10.2026
Mi–Sa 15:00–19:00 und nach Vereinbarung

Kuratiert von Peter J. Rieser
Konzept: Maryam Farhang
Künstler:innen: Maryam Farhang, Diana Fedoriaka, Chloe Ryo und Eva Ursprung


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